Semi-liquide Fonds: Private Equity

48 erfasste Fonds dieser Anlageklasse, mit Rücknahmebedingungen und laufenden Kosten aus dem Basisinformationsblatt. Direkt zur Fondsliste ↓

Von · zuletzt geprüft 23.08.2026

Private Equity verstehen

Kurz gesagt

Private Equity heißt: Beteiligung an nicht-börsennotierten Unternehmen mit dem Ziel, sie über Jahre wertvoller zu machen — die Rendite entsteht durch Kaufen, Entwickeln und Verkaufen, nicht durch tägliches Handeln. In semi-liquiden Fonds bekommst du dieses Geschäft in einer offenen Hülle: Dein Geld ist sofort investiert, der Fonds läuft unbegrenzt, und zu festen Terminen kannst du begrenzt zum NAV zurückgeben. Damit das funktioniert, bauen Evergreen-PE-Fonds ihr Portfolio anders als klassische geschlossene Fonds — vor allem mit Secondaries und Co-Investments statt frisch gestarteter Einzelfonds. Genau diese Bauweise musst du verstehen, um ein Angebot einordnen zu können.

Private Equity in unserer Datenbank

35 der 48 erfassten Private-Equity-Fonds nehmen quartalsweise zurück; die Median-Kostenquote liegt bei 2,53 % p. a.

quartalsweise35
monatlich4
halbmonatlich3
täglich1
jährlich1
nicht belegt4

n = 48 · Kosten-Median aus 31 Fonds mit Kostenangabe · berechnet aus unserer Fondsdatenbank · Stand: Aug. 2026

Private Equity (PE) heißt: Beteiligung an nicht-börsennotierten Unternehmen — mit dem Ziel, sie wertvoller zu machen. Die Rendite entsteht nicht durch tägliches Kaufen und Verkaufen, sondern durch Arbeit am Unternehmen:

1 · KaufenDer Fonds übernimmt Anteile — oft mit einem klaren Plan, was er verbessern will.
2 · EntwickelnTypisch 4–7 Jahre: wachsen, zukaufen, professionalisieren, profitabler werden.
3 · VerkaufenAn einen strategischen Käufer, einen anderen Fonds oder über die Börse — möglichst mit Gewinn.

Die Spielarten unterscheiden sich vor allem darin, wie reif die Unternehmen sind und wie man sich beteiligt:

Buyout

Mehrheitsübernahme reifer, etablierter Unternehmen — oft teils kreditfinanziert („Leveraged Buyout“). Der Fonds hat das Sagen und baut die Firma aktiv um. Das Herzstück der meisten PE-Fonds.

Growth Equity

Minderheitsbeteiligung an bereits wachsenden, meist profitablen Unternehmen, die Kapital für den nächsten Schritt brauchen. Weniger riskant als Venture, dynamischer als Buyout.

Venture Capital

Kapital für junge Start-ups in der Frühphase. Viele scheitern, wenige werden sehr groß — die Rendite hängt an den Ausreißern. Hohe Chance, hohes Risiko.

Secondaries

Kauf bereits bestehender Fondsanteile von anderen Investoren, oft mit Abschlag. Man steigt in fertige, schon investierte Portfolios ein — das streut breit und überspringt die „J-Kurve“: die typischen Anfangsjahre, in denen erst Kosten anfallen, bevor Gewinne sichtbar werden.

Dachfonds (Fund-of-Funds)

Ein Fonds, der selbst in viele einzelne PE-Fonds investiert. Maximale Streuung über Manager und Strategien — dafür zahlt man zwei Gebührenebenen.

Co-Investment

Direkte Mitinvestition neben einem Fonds in ein einzelnes Unternehmen — meist zu geringeren Gebühren, aber konzentrierter und damit riskanter.

In semi-liquiden PE-Fonds stecken häufig Secondaries und Co-Investments — sie liefern schneller Bewertungen und Rückflüsse als frisch gestartete Einzelfonds.

Einordnung und Vertiefung

Wie ein Evergreen-PE-Fonds sein Portfolio baut — und warum so viele Secondaries drin sind

Ein klassischer geschlossener PE-Fonds hat ein Luxusproblem, das du als Anleger trägst: Er ruft dein Geld über Jahre ab und investiert es Stück für Stück. Ein Evergreen-Fonds hat das umgekehrte Problem — er nimmt dein Geld heute und muss es zügig arbeiten lassen, sonst frisst unverzinste Kasse die Rendite auf (Cash Drag). Gleichzeitig braucht er einen Liquiditätspuffer, um Rückgaben bedienen zu können. Aus diesem Spannungsfeld folgt fast zwangsläufig die typische Evergreen-Bauweise: ein hoher Anteil Secondaries und Co-Investments, ergänzt um Direktbeteiligungen und einzelne Primärfonds-Zusagen.

Warum ausgerechnet diese beiden Bausteine? Secondaries — der Kauf bereits bestehender Fondsanteile von anderen Investoren — lösen gleich drei Evergreen-Probleme auf einmal: Das Geld ist sofort investiert statt über Jahre abgerufen, man kauft ein fertiges, breit gestreutes Portfolio über viele Unternehmen, Manager und Jahrgänge, und man überspringt die J-Kurve, weil die teuren Anfangsjahre der Zielfonds schon hinter ihnen liegen. Dazu kommt der Preis: Secondaries werden üblicherweise mit Abschlag auf den zuletzt ausgewiesenen NAV gehandelt — Spitzenfonds und einzelne GP-led-Deals erreichen allerdings auch Preise nahe oder über NAV. 2025 lagen die Durchschnittspreise für LP-Portfolios laut Jefferies bei 92 % des NAV für Buyout, 91 % für Private Credit, 78 % für Venture/Growth und 70 % für Immobilien (Jefferies Global Secondary Market Review, Januar 2026). Der Abschlag schwankt mit dem Zyklus: Buyout notierte 2023 bei 91 %, 2024 bei 94 %. Co-Investments wiederum — direkte Mitinvestitionen neben einem anderen Fonds — werden LPs meist ohne zweite Gebührenebene angeboten und lassen sich ebenfalls schnell umsetzen.

Die Dimension dahinter ist beachtlich. Der Secondary-Markt erreichte 2025 mit rund 240 Mrd. US-Dollar Transaktionsvolumen ein Rekordjahr (+48 % gegenüber 162 Mrd. 2024; Jefferies, Jan. 2026). Und semi-liquide Vehikel sind längst prägende Käufer: Evergreen-Strukturen stellten 2024 knapp ein Drittel des gesamten Secondaries-Fundraisings; 2025 flossen ihnen geschätzt 113 Mrd. US-Dollar zu, davon rund 41 % in Secondaries (Jefferies, Jan. 2025 und Jan. 2026). Insgesamt verwalten Evergreen-Fonds nach Schätzung von Hamilton Lane knapp 700 Mrd. US-Dollar — rund 5 % der Private Markets; allein zwischen 2017 und 2023 wurden 415 neue Vehikel aufgelegt (Hamilton Lane, 2025 Market Overview).

Für dich heißt das zweierlei. Erstens: Ein semi-liquider „Private-Equity-Fonds“ ist in der Praxis oft eher ein Secondaries-und-Co-Investment-Fonds — das ist keine Mogelpackung, sondern die Konstruktion, die zur offenen Hülle passt, aber es ist ein anderes Produkt als der Buyout-Fonds, von dem Zeitungsberichte handeln. Zweitens: Der Einstieg mit Abschlag ist ein echter Vorteil, aber kein Geschenk — der Markt preist damit auch ein, dass ausgewiesene NAVs Erwartungen, Gebühren und Kapitalbindung enthalten.

Continuation Funds: Wenn Verkäufer und Käufer derselbe Manager ist

Ein wachsender Teil des Secondary-Markts sind sogenannte GP-led-Transaktionen, allen voran Continuation Funds: Ein Fondsmanager verkauft ein Unternehmen aus einem auslaufenden Fonds — aber nicht an einen Dritten, sondern an ein neues Vehikel, das er selbst verwaltet. Die bisherigen Anleger können sich auszahlen lassen oder mitgehen; den Preis validieren spezialisierte Secondary-Investoren als Ankerkäufer. 2025 machten GP-led-Deals 115 Mrd. US-Dollar aus (+53 %), rund 29 Transaktionen überschritten die Milliardengrenze, und Continuation Funds mit nur einem einzigen Unternehmen stellten erstmals über die Hälfte des Continuation-Fund-Volumens (Jefferies, Jan. 2026). Warum dich das betrifft: Viele semi-liquide PE-Fonds investieren genau in solche Deals — sie bieten Zugang zu Unternehmen, die der Manager nachweislich kennt und behalten will. Zugleich sitzt derselbe Manager auf Käufer- und Verkäuferseite, ein struktureller Interessenkonflikt, der über unabhängige Preisvalidierung und Gremien kontrolliert werden muss. Ob und wie ein Fonds Continuation Funds nutzt, steht im Prospekt und im Quartalsreporting.

Was die Renditedebatte für dich heißt

Ob Private Equity nach Kosten wirklich besser rentiert als der Aktienmarkt, ist unter Forschern seit zwanzig Jahren umstritten — und du solltest beide Seiten kennen, weil Marketingunterlagen meist nur eine zeigen. Gemessen wird üblicherweise mit dem Public Market Equivalent (PME): Man rechnet nach, was dieselben Zahlungsströme in einem Aktienindex verdient hätten — in der heute üblichen Form 2005 von Kaplan und Schoar etabliert. Die Befunde: Harris, Jenkinson und Kaplan zeigten mit Daten von zuletzt über 1.800 Fonds, dass US-Buyout-Fonds der Jahrgänge vor 2006 den S&P 500 nach Kosten im Schnitt um etwa 3–4 % pro Jahr schlugen — für Jahrgänge ab 2006 lag die Rendite jedoch ungefähr auf Marktniveau (Harris/Jenkinson/Kaplan, 2014/2016). Ludovic Phalippou spitzt das zu: Seit 2006 hätten PE-Fonds netto rund das 1,5-Fache des Einsatzes zurückgezahlt — etwa 11 % p. a. und damit ungefähr so viel wie vergleichbare Aktienindizes —, während die Branche allein an Performancegebühren rund 230 Mrd. US-Dollar vereinnahmte („An Inconvenient Fact“, 2020). Auch AQR (Ilmanen u. a., „Demystifying Illiquid Assets“) hält den erwartbaren Netto-Vorsprung für geschrumpft — und vermutet, dass viele Anleger die geglättete Bewertung selbst als Komfortmerkmal schätzen und dafür Rendite hergeben.

Die Gegenposition der Industrie und Teile der Forschung: Der Durchschnitt sagt wenig, weil die Streuung zwischen guten und schwachen Managern in Private Equity außergewöhnlich groß ist — Managerauswahl und Zugang entscheiden mehr als die Anlageklasse. Zudem hängt das Ergebnis am Vergleichsindex (gegen Small Caps sieht PE besser aus als gegen den S&P 500), und der Zugang zur nicht-börsennotierten Wirtschaft hat auch einen Diversifikationswert jenseits der reinen Rendite. Was heißt das für dich? Dreierlei. Erstens: Nimm „Private Equity schlägt Aktien“ nicht als Naturgesetz — es war lange messbar, ist für jüngere Jahrgänge aber umstritten. Zweitens: Kosten sind der Hebel, den du sicher kennst — bei einer Debatte um wenige Prozentpunkte Vorsprung entscheiden Gebührenstruktur und -höhe mit darüber, was bei dir ankommt. Drittens: Historische Spitzenwerte in Verkaufsunterlagen stammen fast immer aus geschlossenen Fonds und Top-Quartil-Auswahlen — auf ein semi-liquides Produkt sind sie nicht 1:1 übertragbar.

Woran du erkennst, welche PE-Spielart im Fonds steckt

Zwei Fonds mit „Private Equity“ im Namen können völlig verschiedene Produkte sein. So findest du in fünf Minuten heraus, was wirklich drinsteckt: Im Prospekt steht die Anlagepolitik mit Zielbandbreiten — such nach den Begriffen Secondaries, Co-Investments, Primaries (Zusagen an neue Fonds) und Direktbeteiligungen und notiere die Prozentspannen. Im Factsheet verrät die Portfolioaufstellung den Charakter: Mehrere hundert Unternehmen sprechen für Dachfonds- oder Secondaries-Schwerpunkt, einige Dutzend für Direkt- und Co-Investments; eine Aufteilung nach Jahrgängen (Vintages) deutet auf Fondsanteile hin. An der Gebührenstruktur erkennst du Dachfonds-Konstruktionen: Zwei Ebenen (Zielfonds plus Dach) bedeuten die bekannte Doppelbelastung — unsere Detailseiten weisen sie aus, wo belegt. Und am Manager-Typ: Allokatoren kaufen fremde Fonds und Deals ein und streuen maximal; Häuser mit eigener Buyout-Plattform bestücken ihre Evergreens oft bevorzugt mit eigenen Transaktionen — konzentrierter, dafür näher an der Quelle, mit eigener Interessenkonflikt-Frage. Keine Variante ist per se besser; sie haben unterschiedliche Risiko-, Kosten- und Streuungsprofile.

Vertiefung für Fortgeschrittene & Berater

Evergreen-PE ist meist Secondaries plus Co-Investments. Das beschleunigt das Deployment, streut breit über Manager und Jahrgänge und dämpft die J-Kurve. Die Einstiegs-Discounts am Secondary-Markt schwanken mit dem Marktzyklus — ein Blick auf das aktuelle Umfeld ergänzt das Bild.

Gebührenmechanik anders lesen als beim Drawdown-Fonds. Statt „2/20 auf Commitments“ fällt die Management Fee hier laufend auf den NAV an — die Bezugsgröße wächst und schrumpft also mit dem Fondswert. Performance Fee, Hurdle und High-Water-Mark lohnen den Vergleich je Fonds; unsere Datenbank weist alle drei aus.

Bewertungen laufen nach. Private-Equity-NAVs reagieren typischerweise mit rund einem Quartal Verzögerung auf Marktbewegungen. Kurzfristige Performancevergleiche mit Aktienindizes sind deshalb wenig aussagekräftig — in beide Richtungen.

Leverage auf beiden Ebenen betrachten. Fremdkapital existiert auf Unternehmensebene (LBO) und teils zusätzlich auf Fondsebene (Kreditlinien). Wer beide Ebenen zusammen betrachtet, versteht das Chance-Risiko-Profil vollständig.

TVPI, DPI, IRR — und warum Evergreen-Renditen anders aussehen (müssen). Geschlossene Fonds berichten money-weighted: IRR auf abgerufenes Kapital, TVPI (Gesamtwert/Einzahlungen) und DPI (bereits ausgeschüttet/Einzahlungen). Evergreens berichten wie ein Publikumsfonds zeitgewichtete NAV-Renditen. Beides ist nicht vergleichbar: Der IRR eines Drawdown-Fonds rechnet nur auf tatsächlich investiertes Kapital und lässt sich durch Subscription Lines und frühe Ausschüttungen optisch heben — dein Gesamtvermögen wächst aber nur mit dem Geld, das wirklich arbeitet. Hamilton Lane rechnet vor: 12 % p. a. zeitgewichtet entsprechen nach acht Jahren einem 2,5x auf das eingesetzte Kapital — ein Multiple, das nur rund 6 % der geschlossenen Fonds erreichen (2025 Market Overview; Anbieterperspektive). Ein „niedrigerer“ Evergreen-Prozentwert kann also denselben Vermögensendwert liefern wie ein deutlich höherer IRR. Ein DPI existiert im Evergreen nicht; sein Gegenstück sind Rücknahmemechanik und Ausschüttungspolitik.

Secondaries-Discount doppelt lesen. Der Abschlag ist Einstiegsvorteil und Bewertungssignal zugleich. Kauft ein Fonds bei 92 % des NAV, entsteht buchhalterisch ein Tag-1-Aufwertungsgewinn — prüfe, ob die Performance Fee auf diesen unrealisierten Uplift anfällt (siehe Bewertung & NAV). Zugleich ist der Discount die Marktmeinung zum ausgewiesenen NAV: 70 % bei Immobilien (2025) sind ein deutlicheres Urteil als 92 % bei Buyout.

Fragen an den Manager: Wie schnell wurde Neugeld in den letzten vier Quartalen investiert (Deployment vs. Zuflüsse)? Aktueller Ist-Mix Secondaries/Co-Invest/Primaries/Direkt vs. Zielbandbreite? Fällt die Performance Fee auf unrealisierte Gewinne an — inklusive Tag-1-Uplifts aus Discount-Käufen? Hurdle, High-Water-Mark, Clawback? Anteil GP-led-/Continuation-Fund-Deals und deren Preisvalidierung? Netto-Mittelaufkommen und Ausführungsquote der Rücknahmetermine?

Häufige Fragen

Was ist ein Private Equity ELTIF?

Ein ELTIF (European Long-Term Investment Fund) ist eine EU-Fondshülle, die Privatanlegern Zugang zu nicht börsennotierten Anlagen gibt — als PE-ELTIF also zu Unternehmensbeteiligungen, oft über Secondaries und Co-Investments. Seit der Reform „ELTIF 2.0“ (2024) sind auch offene, semi-liquide Varianten mit regelmäßigen Rücknahmeterminen möglich.

Lohnt sich Private Equity für Privatanleger?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten — und wir geben keine Empfehlungen. Die Forschung ist geteilt: Ältere Fondsjahrgänge schlugen den Aktienmarkt nach Kosten messbar, für Jahrgänge ab etwa 2006 ist der Vorsprung umstritten (Harris/Jenkinson/Kaplan 2016; Phalippou 2020). Sicher ist: Das Geld ist lange gebunden, die Kosten sind höher als bei ETFs, und die Streuung zwischen guten und schwachen Fonds ist groß.

Was sind Private-Equity-Secondaries?

Der Kauf bereits bestehender Fondsanteile oder Portfolios von anderen Investoren — meist mit Abschlag auf den Buchwert (2025 im Schnitt 92 % des NAV bei Buyout; Jefferies, Jan. 2026). Der Käufer steigt in ein fertiges, gestreutes Portfolio ein und überspringt die Anfangsjahre. Secondaries sind der wichtigste Baustein vieler semi-liquider PE-Fonds.

Wie unterscheidet sich ein Evergreen-Fonds von einem klassischen Private-Equity-Fonds?

Der klassische Fonds ruft Kapital über Jahre ab, läuft ca. 10–12 Jahre und zahlt über Exits zurück; der Evergreen läuft unbegrenzt, investiert dein Geld sofort und nimmt Anteile zu festen Terminen begrenzt zum NAV zurück. Dafür hält er einen Liquiditätspuffer, berechnet Gebühren auf den gesamten Fondswert und baut sein Portfolio typischerweise aus Secondaries und Co-Investments. Auch die Renditemessung unterscheidet sich: zeitgewichtete NAV-Rendite statt IRR — die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar.

Was ist ein Continuation Fund?

Ein neues Vehikel, in das ein Fondsmanager ein Unternehmen aus einem auslaufenden eigenen Fonds verkauft, um es länger zu halten; Altanleger können aussteigen oder mitgehen. 2025 machten solche GP-led-Deals rund 115 Mrd. US-Dollar aus (Jefferies, Jan. 2026). Semi-liquide PE-Fonds treten hier oft als Käufer auf — Preisfindung und Interessenkonflikt-Kontrolle sind der kritische Punkt.

Wie hoch ist die Rendite von Private Equity?

Eine seriöse Einzelzahl gibt es nicht. Über lange Zeiträume erzielten Buyout-Fonds netto Renditen in der Größenordnung von Aktienmärkten plus einige Prozentpunkte — je nach Jahrgang, Datenbank und Vergleichsindex auch nur Marktniveau (Harris/Jenkinson/Kaplan 2016; Phalippou 2020). Bei semi-liquiden Fonds kommt hinzu: Liquiditätspuffer und NAV-basierte Gebühren verändern das Profil. Vergangenheitswerte sind kein Indikator für die Zukunft.

Quellen & weiterführende Literatur

Zuletzt geprüft: 23.08.2026 · Methodik · Keine Anlageberatung.

Alle 48 Fonds im Vergleich

Rücknahme und laufende Kosten aus dem Basisinformationsblatt · Klick auf den Fondsnamen öffnet die Detailansicht. Interaktiv filtern und sortieren →

FondsAnbieterRücknahmelaufende Kosten
ARK Private Innovation ELTIFARK Investment Management LLCquartalsweise2,45 %
Altaroc DiscoveryAltarochalbmonatlich7,3 %
Apollo Global Private Markets ELTIFApollo Global Managementquartalsweise2,8 %
Ardian AccessArdian
BlackRock Private Equity FundBlackRockquartalsweise2,29 %
Blackstone Private Equity Strategies FundBlackstonequartalsweise
Brookfield Private Equity Fund (SICAV)Brookfield Asset Management / Oaktreequartalsweise1,1 %
CVC-PE Global Private EquityCVC Capital Partnersquartalsweise5,7 %
Carlyle AlpInvest Private Markets SecondariesCarlyle / AlpInvest Partnersquartalsweise
Carlyle AlpInvest Private Markets Sub-Fund ICarlyle / AlpInvest Partnersmonatlich2,6 %
Carmignac ELTIF EvergreenCarmignacquartalsweise2,56 %
Carmignac Private EvergreenCarmignacquartalsweise2,42 %
Coller Private Equity SecondariesColler Capitalquartalsweise
EQT Nexus ELTIF Private EquityEQT AB / EQT Fund Management S.à r.lquartalsweise2,35 %
Edmond de Rothschild Private Equity OpportunitiesEdmond de Rothschild Private Equityquartalsweise3,11 %
Eurazeo Prime Strategic OpportunitiesEurazeoquartalsweise
Fineco AM ELTIF Private Equity FundFineco Asset Managementquartalsweise2,97 %
Flexstone Private Equity OpportunitiesNatixis Investment Managers / Flexstone Partnersquartalsweise2 %
Franklin Lexington PE Secondaries FundLexington Advisors, LLCquartalsweise
G-Private Equity (Lux)Goldman Sachs Alternatives
GAM LSA Private Shares (Lux)GAM Investmentsquartalsweise2,5 %
GF Lumyna Private Equity World FundGenerali Investments / Lumyna Investmentstäglich3,28 %
Hamilton Lane Global Private Secondary FundHamilton Lanequartalsweise
Hamilton Lane Global Venture Capital and Growth FundHamilton Lane
HarbourVest Global Private Solution - Diversified Private Equity FundHarbourVest Partnersquartalsweise
HarbourVest Global Private Solution - Secondaries FundHarbourVest Partnersquartalsweise
KKR Private Markets Equity FundKKRquartalsweise1,72 %
LGT Global Private EquityLGT Capital Partnersquartalsweise2,3 %
LIQID Private Equity NXTLIQID Asset Management GmbHquartalsweise3,24 %
MCF Access FeederMata Capital IMquartalsweise3,6 %
Moonfare Private Markets Portfolio IMoonfare
NB Global Private Equity Access FundNeuberger Bermanmonatlich
NB Private Equity Open Access FundNeuberger Bermanquartalsweise2,09 %
Pantheon Global Private Equity FundPantheon Venturesquartalsweise
Partners Group Global Value SICAVPartners Groupmonatlich3,21 %
Partners Group Private Equity OpportunitiesPartners Groupquartalsweise2,45 %
Peqan Convictions EvergreenPeqanmonatlich
Private Equity (Lux) Evergreen Secondary FundUBS Asset Managementquartalsweise2,5 %
Private Equity Secondaries Evergreen SolutionVan Lanschot Kempen Investment Management NVquartalsweise
Redstone Global Venture ELTIFRedstonequartalsweise2,7 %
RockPhant ELTIF 1HMW Kapitalanlagen / HMW Emissionshaus AG, Pullach i. Isartaljährlich2,3 %
Schroders Capital Semi-Liquid Global Innovation Private PlusSchroders Capitalquartalsweise2,52 %
Schroders Capital Semi-Liquid Global Private Equity ELTIFSchroders Capitalquartalsweise2,53 %
Sienna Private Assets AllocationSienna Gestionhalbmonatlich3,75 %
StepStone Private MarketsStepStone Groupquartalsweise
StepStone Private Venture and Growth FundStepStone Groupquartalsweise2,4 %
Tikehau Défense et SécuritéTikehau Capitalhalbmonatlich2,95 %
onemarkets Alternatives Partners Group Private Equity Evergreen FundUniCredit Invest Alternatives GmbHquartalsweise3,46 %