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Secondaries: Private Equity aus zweiter Hand

Secondaries sind Käufe bestehender Anteile an Private-Markets-Fonds oder Portfolios von Investoren, die vorzeitig aussteigen wollen.

Secondaries in der Strategie58
mit Secondaries im Namen9
Fonds insgesamt139
Stand16.10.2026

Erklärung

Wer an einem geschlossenen Fonds beteiligt ist, kommt vor dem Laufzeitende nur über einen Verkauf an Dritte heraus. Secondaries-Fonds kaufen solche Anteile, oft mit Abschlag auf den letzten Nettoinventarwert. Hinzu kommen von Managern angestoßene Transaktionen (GP-led), bei denen einzelne Beteiligungen in einen neuen Fonds übertragen werden, sogenannte Continuation Funds.

Für semi-liquide Fonds sind Secondaries aus zwei Gründen beliebt. Das Geld arbeitet sofort, weil die gekauften Portfolios schon investiert sind; der Abschlag beim Kauf kann einen Teil der Rendite vorwegnehmen. Und die Beteiligungen sind breit gestreut und oft näher am Verkauf. Ein Kaufabschlag ist allerdings kein garantierter Gewinn: Er spiegelt auch Risiken, und die Bewertung beim Kauf kann den Nettoinventarwert vorübergehend erhöhen.

In der Datenbank

58 der 139 aktiven Fonds nennen Secondaries als Teil ihrer Strategie, oft neben Primärfonds und Co-Investments. 9 tragen das Wort im Namen und investieren schwerpunktmäßig am Zweitmarkt.

Secondaries-Fonds (alphabetisch) · Stand 16.10.2026

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