Glossar › Laufende Kosten
Die laufenden Kosten fassen zusammen, was ein Fonds jedes Jahr für Verwaltung, Verwahrung und Betrieb vom Anlegervermögen abzieht, angegeben in Prozent pro Jahr.
Den Wert nennt das Basisinformationsblatt (PRIIPs-KID), das jeder Fonds für Privatanleger veröffentlichen muss. Er enthält die Verwaltungsvergütung, Kosten für Verwahrung, Administration und Prüfung und bei Dachfonds häufig auch die Kosten der Zielfonds. Einmalige Kosten wie der Ausgabeaufschlag zählen nicht dazu; Transaktionskosten und Erfolgsgebühren weist das Basisinformationsblatt gesondert aus.
Semi-liquide Fonds sind deutlich teurer als Indexfonds. Kosten von 2 bis 3 % pro Jahr sind verbreitet, Dachfonds mit zwei Gebührenebenen liegen höher. Weil die Kosten Jahr für Jahr anfallen, zählen schon Zehntelprozentpunkte über eine lange Haltedauer. Vergleichen sollte man nur Werte derselben Art: Manche Anbieter nennen in Präsentationen nur die Verwaltungsgebühr, die deutlich unter den laufenden Kosten liegt.
Für 116 Fonds der Datenbank liegt eine Angabe der laufenden Kosten vor. Der Median beträgt 2,41 % pro Jahr, die Spanne reicht von 0,7 % bis 7,28 %. Die Mediane je Anlageklasse zeigt die Seite Marktdaten.
Niedrigste, mittlere und höchste laufende Kosten · Stand 16.10.2026
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